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Aktiendepot wechseln: So gelingt der Depotwechsel

Depotwechsel

Depotwechsel

Ein Depotwechsel macht beim Anlegen in Aktien sehr oft Sinn. Nach einigen Monaten, in denen viele Anleger – vor allem jene, die über einen eher geringen Spielraum für Aktiengeschäfte verfügen – dem Börsenhandel recht verhalten gegenüberstanden, steigt das Interesse an Anlageformen mit höheren Renditechancen bei Klein- und Großanlegern allmählich. Aber auch hohe Kosten und Gebühren können einen Depotwechsel nötig machen.

Dies hat zur Folge, dass sich viele Kunden auch mit der Frage befassen müssen, ob ihr bisherigen Depot weiterhin die richtige Wahl ist, oder ob ein Depotwechsel mit etwas Glück sogar dazu führen kann, dass das neue Depot kostenlos nutzbar ist, während die zuvor verwendete Depotvariante vielleicht mit monatlichen Gebühren in Höhe von fünf bis zehn Euro oder gar mehr zu Buche schlugen. Wir zeigen hier, wie der Depotwechsel einfach und schnell vonstatten geht.

Depotwechsel: Bares Geld durch niedrigere Kosten sparen

Der Wunsch, einen Depotwechsel vorzunehmen, kann bei Verbrauchern durch eine Reihe von Gründen ausgelöst werden. So müssen es etwa nicht ausnahmslos die Grundgebühren sein, die einen Kunden dazu bewegen, mittel Depotübertrag einen Wechsel zu einem anderen Anbieter von Depots vorzunehmen.

Je nachdem, welche Größenordnung die Transaktionen pro Monat erreichen, sind es häufig sogar eher die Ordergebühren, die ein Depot kostspielig werden lassen. Vor allem für Anleger, die nicht nur auf dem Heimatmarkt aktiv sind, können die Gesamtkosten durch den Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzprodukte deutlich steigen, wenn auch auf den internationalen Märkten investiert werden soll über das Depot.

Prämien & Boni für den Depotwechsel sind ein gutes Argument

Auch Kunden, die sich bei bisherigen Depotanbieter eigentlich gut aufgehoben fühlen, tun gut daran, einen Depotwechsel immer wieder in Betracht zu ziehen, weil sich durch den Wettbewerb zwischen den Banken und Broker-Diensten – hier seien vor allem die Online-Broker als günstige Alternative. Und zwar als Alternative, die im Fall der Fälle durch den Depotübertrag sogar bares Geld einbringen kann.

Viele Mitbewerber lassen sich den Depotübertag ihrer Neukunden gerne etwas kosten. Hundert Euro und mitunter sogar deutlich mehr sind keine Seltenheit, wenn Kunden ein Depotvolumen von mehreren tausend Euro im Rahmen des Wechsels mitbringen. Doch sollten sich Verbraucher von solchen Angeboten nicht davon abhalten lassen, die einzelnen Kostenpunkte nach einem Depotwechsel in Ruhe zu vergleichen.

Kündigungsfrist, Zusatzkosten und Risiken beachten

Ohnehin sollte grundsätzlich die gleiche Vorgehensweise zugrunde gelegt werden: Bevor der Depotübertrag vonstatten gehen kann, müssen Anleger an die Kündigungsfrist bei bisherigen Depot denken. Handelt es sich um ein kostenloses Modell, hat dieser Punkt nicht oberste Priorität. Plant ein Kunde jedoch einen Depotübertrag von einen kostenpflichtigen Anbieter zu einem anderen kostenpflichtigen Depot, muss die Kündigung rechtzeitig – das heißt fristgerecht – vorgenommen werden, um so zu verhindern, dass nach dem Depotwechsel gleich für zwei Depots Grundgebühren bezahlt werden müssen. Denn dies wäre natürlich das genaue Gegenteil von dem, was die Anleger eigentlich mit ihrem Umzug erreichen wollten.

Viele Anbieter bieten Kunden Hilfe beim Depotwechsel an

Parallel zum Blick auf die Fristen für die Depotauflösung sollten Anleger Vergleichsangebote im Auge behalten, die ihnen Auskunft darüber erteilen, welcher Anbieter derzeit besonders günstige Aktionen anbietet, die für den Depotübertrag sogar eine ordentliche Willkommensprämie in Aussicht stellen. Beim Vergleich der unterschiedlichen Produkte begegnet den Verbraucher fast immer das eine oder andere Angebot, bei dem auf Wunsch des Kunden infolge des Depotwechsels sogar die Kündigung und der Depotübertrag durch den neuen Vertragspartner erledigt wird.

Für Kunden, die sonst aufgrund der Wechselanstrengungen aus reiner Bequemlichkeit trotz hoher Kosten ihrem bisherigen Depot die Treue gehalten hätten, ist die der perfekte Weg, einen Depotwechsel vorzunehmen. Solche Umzugsservices finden sich immer öfter, weil die Banken ihren Kunden zunehmend mehr Qualität bieten möchten. Aber selbst ohne den Kundenservice gelingt der Depotwechsel heute sehr einfach und schnell.

Alle entstehenden Gebühren in die Kalkulation einbeziehen

Durch die Vergleichstests erfahren Verbraucher auch, wie hoch die Nebenkosten bei den zahlreichen Depots auf dem Markt ausfallen. Diesen Aspekt müssen Verbraucher vor allem auch dann in Erinnerung behalten, wenn der Wechselbonus für den erledigten Depotübertrag dazu führt, dass die anderen Konditionen beinahe in Vergessenheit geraten. Zeigen sich im Produktvergleich hohe Kosten für Kauf und Verkauf von Aktien oder Fondsanteilen, können die Einnahmen durch den Depotübertrag aber rasch aufgebraucht oder durch die Gesamtgebühren sogar übertroffen werden.

Ein Hinweis zum Depotübertrag: In diesem Zusammenhang werden auch die persönlichen Steuerdaten der Depotnutzer an den neuen Anbieter übermittelt. Der Gesetzgeber verpflichtet die Depotanbieter dazu, für den Übertrag keine Gebühren zu erheben. Kosten entstehen hierbei höchstens durch die Umschreibung. Berücksichtigen sollten Anleger in diesem Zusammenhang, dass die Zeitspanne bis zum Erledigung des endgültigen Depotwechsels möglicherweise einige Tage oder gar Wochen verstreichen können. Für Anleger, die kurzfristig handlungsfähig bleiben wollen oder müssen, ist auch dieser zeitliche Rahmen ein Kriterium für die Entscheidung für oder gegen ein Depotmodell.

Depotwechsel heute ohne Hilfe schnell geschafft

Bietet ein Onlinebroker oder eine Bank ihren Neukunden keinen Wechselservice an, muss dies Verbraucher aber dennoch nicht abschrecken. Die Eröffnung eines Depots ist denkbar einfach und schnell erledigt. Der bürokratische Aufwand – also die Ausfüllarbeit von Formularen – hält sich bei herkömmlichen Banken wie bei Online-Anbietern in Grenzen. Wird das Depot online eröffnet, ist jedoch die Teilnahme an Identifizierungs-Verfahren wie dem so genannten PostIdent-Verfahren der Deutschen Post erforderlich.

Für diese Durchführung braucht es aber ebenfalls nur die ausgefüllten Formulare sowie einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass. Liegt nur ein Reisepass vor, sollten die Verbraucher zusätzlich eine Anmeldebestätigung des zuständigen Einwohnermeldeamtes vorlegen können. Sind diese Vorgänge erledigt, erhalten die Kunden abschließend ihre Depotnummer. Nach erfolgreicher Umschreibung können die Kunden nach ihrem Depotwechsel endlich wieder ans Werk gehen.


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